Der „Klassen-Acker“ auf dem Schönitshof
Eine Projektidee gegen die Entfremdung von der Landwirtschaft und für mehr Wertschätzung gegenüber unseren Lebensmitteln.

Learning by doing
Das Selbermachen und die Ganzheitlichkeit stehen bei diesem Projekt im Vordergrund:
Die SchülerInnen bewirtschaften selbstbestimmt eine Ackerfläche und bekommen direkte Rückmeldung in Form der Ernte (Kürbisse, Kartoffeln, Zuckermais) bzw. als Umweltleistung hinsichtlich Biodiversität und Beitrag zum Insektenschutz. Die gemeinschaftliche Aufgabe und der Kontakt zu Pflanzen und Tieren fördern die Empathie untereinander aber auch gegenüber der Umwelt und stärken das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge. Ziel ist es, die Wertschätzung gegenüber unseren regionalen Lebensmitteln zu stärken und einen aktiven Beitrag zur Umsetzung der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu leisten.

Die Ackerfläche wird als Vier-Felder-Wirtschaft angelegt, um die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig zu erhalten und um Krankheiten der Kulturpflanzen vorzubeugen. Im Herbst wird zusätzlich eine Begrünung eingesät, um Nährstoffverluste im Winter zu vermeiden und den Boden vor Erosion zu schützen. Außerdem liefert die Winterbegrünung zusätzlich organisches Material für die Bodenorganismen.

Wie ist der Ablauf?
Wir stellen jeder Klasse eine Ackerparzelle (ca. 1 Ar) zur Verfügung, organisieren die Bodenbearbeitung sowie die Düngung vor der Saat und besorgen das jeweilige Saatgut. Außerdem stellen wir die notwendigen Arbeitsgeräte für die SchülerInnen für die praktische Arbeit auf dem Acker (Hacken, Schaufeln, Schubkarren usw.) zur Verfügung.
Fachlich begleitet wird das Projekt von Melanie Schönit, Dipl. Agrarbiologin und Bauernhofpädagogin. An drei Terminen pro Saison (Frühjahr, Sommer und Herbst) wird sie gemeinsam mit der Klasse die Hauptarbeiten nämlich die Saat, die Pflegearbeiten und die Ernte durchführen. Diese Termine finden vormittags statt und dauern in der Regel 3 – 4 Stunden.
Nach dem Prinzip der solidarischen Landwirtschaft soll die Ernte unter allen teilnehmenden Schulklassen aufgeteilt werden. Somit erntet jede Klasse einen Anteil Kartoffeln, Kürbisse und Zuckermais. Die Ernte kann unter den SchülerInnen aufgeteilt werden, verkauft oder gespendet werden. Darüber entscheidet jede Klasse selbst.

Interessierte Schulklassen können sich noch bis 15. März für das Projekt anmelden. 
Weitere Informationen auf Anfrage.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü